Am Mittwoch, den 8. Mai 2024, gegen 19:30 Uhr, starteten wir unsere Reise und gerieten etwa eine Stunde später in einen Stau am Gotthard. Dies war zu erwarten, da am nächsten Tag Christi Himmelfahrt war und viele Reisende denselben Plan hatten. Trotz der sechs Kilometer langen Blechkolonne war die Wartezeit im Wohnmobil erträglich. Ein Wohnmobil scheint die Zeit zu entschleunigen – zumindest für uns. Es fühlt sich an, als wäre man in einem Mikrokosmos, in dem die sonst knappe Zeit plötzlich nebensächlich wird. Mit Proviant und Bett an Bord bietet das Wohnmobil die Freiheit, überall anzuhalten und zu verweilen.
Zwei Stunden später hatten wir den Gotthard hinter uns gelassen. Die Müdigkeit meldete sich, also steuerten wir die Raststätte nach dem Tunnel an. Trotz des Trubels fanden wir einen Parkplatz, ließen die Storen herunter und machten uns bettfertig.
Am nächsten Morgen überprüften wir das Wohnmobil. Bis auf ein paar Kleinigkeiten war alles in Ordnung. Der Kühler, der kürzlich repariert wurde, funktionierte auf Gas wieder einwandfrei, aber das Licht und der zuvor installierte Aussenlüfter funktionierten nicht mehr. Bei den vorhergesagten maximalen Temperaturen von 25 Grad hofften wir, dass dies kein Problem darstellen würde. Das zuvor undichte Lavabo im Bad war nun dicht. Mit allem bereit, wagten wir uns in die Toskana. Wohin geht die Reise als Nächstes?
Lucca, eine Perle der Toskana. Geschichte und Kultur. Die Stadtmauer, einst erbaut zum Schutz vor Eindringlingen, dient heute als einladender Ort für Einheimische und Besucher, die die Aussicht auf die antiken Dächer und Kirchtürme geniessen möchten. Die kopfsteingepflasterten Gassen führen zu versteckten Plätzen, wo man das italienische Flair bei einem Espresso oder Gelato erleben kann. Das Casa di Puccini, in dem der berühmte Komponist Giacomo Puccini geboren wurde, bietet einen Einblick in das Leben und Werk des Maestros. Lucca ist nicht nur ein historisches Juwel, sondern auch ein lebendiger Ort, an dem Musik, Kunst und Gastronomie ineinanderfließen und Besucher immer wieder aufs Neue begeistern. Das bald stattfindende Music Festivals bringt die musiklische Geschichte der Stadt in die Gegenwart.
Gegen späten Nachmittag sind wir dann auf einen Freien grossen Parklplatz in Lucca angekommen. Ja Leute wenn Ihr eine Wohmbobil habt, habt Ihr viele Kosten für Unterhalt, Reperaturen und Unterstellkosten. Aber in den Ferien dann könnt ihr teilweise völlig kostenlos auf Parkplätzen logieren und zahlt keinen Rappen. So auch in Luca. Grosser Parkplatz mit Sicht auf einen Turm der sehr nahen Stadt und wenig Nachbarschaft. In der Nacht hat sich dann das ganze relativiert, da ich zumindest ein paar mal wach wurde, da auf dem Parkplatz anschenend auch Partys gefeiert werden. Ja ich wurde wach was ja schon was heisst. Ina hat durchgeschlafen 🙂
Nächster morgen! Kaffee, 6 Minuten Eier und eine Bouillon das zurzeit Standartfrühstück für die Gewichtsreduzierer. Ja ab 50 wird das mit dem Gewicht immer thematischer und man bekommt so eine on off Beziehnungsstatus mit seinem Körper. Mal gehen lassen und runder werden und dann wieder streng sein uns sich an die 20ziger orientieren, was dann in ein paar Wochen wieder in einen Rückfall endete, da man das Ziel sich zu hoch steckte oder besser die Evalurtion des Körpers nicht wirklich aufhalten kann und man merkt, dass die Werbung in Instagramm wo man in 1-2 Wochen mit 50 aussieht wie Adonis gewisse Zweifel aufkommen lässt. Ja die versprechen das wirklich mit so ein paar Stuhlübungen und zack ist man Herkules!
