Bretagne ist das Ziel! Da wir vor 3 Monaten noch nicht wussten was die Zukunft für uns parat halten würde haben wir die Reise geplant um die Bretagne und somit die Gegend unserer Lieferanten besser kennenzulernen. Wie haben die Reise von der Zeitdauer und der Route stark gekürzt. Nichts desto trotz sind wir losgefahren. Da die Maut Gebühren in Frankreich sehr teuer sind haben wir uns entschieden diese wo immer zu vermeiden. Auch bekommen wir so viel mehr von der Landschaft mit als wenn man die monotone Autobahn entlang cruist. Dienstag gen Mittag sind wir losgefahren und sind dann um ca 20.00h in Arnay le duc gelandet. Ein kleines Dorf im Burgund mit einem sehr schönen Stellplatz auf dem Gemeindeplatz. Self check in wie es in Frankreich so oft üblich ist kostet uns der Platz 8€ ohne Strom die Nacht. Strom brauchen wir so schnell keinen mehr 🙂 Ausgerüstet mit 2 Lithium Batterien kommen wir nun rund 4 Tage ohne Strom klar. Praktisch!
Am nächsten Morgen wollten wir dann weiter gen Westen. Motor spring nicht an?! Aha tönt nach leerer Batterie! Ein Ton der mir so vertraut ist von unserem Transporter, dass ich diesen kenne wie keinen anderen. Wie war das mir dem Strom? So schnell brauchen wir keinen mehr! Ja mit der Bordbatterie mag die Aussage stimmen aber wohl nicht mit der Autobatterie. Irgendwas haben wir vergessen. Was genau wissen wir bis heute nicht 🙂 Tja wird sich schon Hilfe finden. Also erste Station an die Tankstelle. Nein sowas wie Überbrückungskabel haben Sie nicht. Auch die Garage im Dorf hat genau heute zu. Also dann doch den Pannendienst der Basler anrufen. Nach 2 Stunden dann die Weiterfahrt dank Überbrückung.
Durch die späte Abfahrt mussten wir dann noch einen Halt um ca 18.00h einplanen. Frankreich ist aber tatsächlich das Paradies für Camper. Fast jede grössere Gemeinde hat einen sogenannten Gemeinde Stellplatz oft gratis. So auch diese Nacht kein Problem in einem schmucken Städtlein gratis zu nächtigen.
Nächster Tag dann Nantes auf den Camping. Aufgebaut dann gleich los in die rund 3.5 km entfernte Stadt mit unsern beiden Hundis. Am Folgetag dann mit unsere E Roller. Nun was haben wir alles gesehen oder welche Eindrücke nehmen wir mit nach Hause von Stadt und deren Kulinarik. Tja richtig viel……. Geschichtlich besiedelten hier die rund 600 vor Christus die Kelten da Gebiet dann im Gallischen Krieg wurde es durch die Römer besetzt und dann später durch die Bretonen. Das Chateau de duc ein beindurckendes Schloss mit richtig dicken Mauern. Drinnen ( Innenhof ) sind keine Hunde erlaubt. Joy und ich wurden in Begleitung eines Sicherheitsbeamten nach draussen eskortiert. Tatsächlich ein kleines Piktogramm dass Hunde vom Besuch auschliesst. Hat Joy nicht gesehen.
Schöne Altstadt mit wunderbarer Kathedrale schönen Kirchen, wunderschöner alter Einkaufspassage namens Pommeray, welche einen in die 20iger Jahre zurückversetzt und eine sehr schöne Einkaufsstrasse mit vielen schönen kleinen Läden. Die Insel von Nantes mit mechanischen grossen Tieren wie der Elefant im Bild. Eine sehr schöne Statd an der Loire und der Erdre.
Kulinarisch eine Herausforderung der Vielfalt: Muscadet von der Loire, Bonbons, Cidre ; Gateaux de Bretone, eine warhaft vielseitige Bierkultur, Meeresfrüchte, Sardinen und eine wunderschöne Markthalle der Marché Talensac!

